Willkommen auf unserer Homepage!

Jahreslosung 2021

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,36 

Monatsspruch (Februar)

Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!

Lukas 10,20/EUE

Wochenspruch (KW08)

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

1. Johannes 3,8b

Aktuelle Gottesdienste

Unter "Termine" finden Sie unterhalb des Gottesdienstplanes unser Hygienekonzept. Es ist die Voraussetzung dafür, Gottesdienste in den Kirchen feiern zu können. Deshalb ist es auch verbindlich für alle. Es kommt derzeit aber nicht zum Tragen, weil die momentanen Sicherheitsbestimmungen während der Corona-Pandemie vieles nicht zulassen.

Statt klassischer Gottesdienste wird es deshalb vorerst weiterhin Video-Botschaften mit Gedanken zu den Sonn- und Feiertagen per WhatsApp geben, die wir in die Dörfer verschicken. Wer bislang keine Videos erhalten hat, aber gerne welche bekommen würde, kann sich gerne mit den Presbyteriumsmitgliedern vor Ort oder den Pfarrern in Verbindung setzen. Außerdem finden Sie das aktuellste Video auch immer hier auf der Startseite unserer Homepage.

Pfarrer Dr. Hartmut Sitzler aus der Ev. Kirche zu Griedelbach mit einer Video-Botschaft zum 1. Sonntag der Passionszeit (Invokavit - Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören. Psalm 91,15)

Aktuelle Termine (KW08)

Konfirmanden-Unterricht Schöffengrund 

Wie bei dem Online-Elternabend besprochen, treffen sich die Konfirmanden aus Schöffengrund am Donnerstag, den 25. Februar 2021, um 16:00 Uhr zum Online-Unterricht per Zoom-Konferenz

  

Presbyteriumssitzung Schöffengrund & Waldsolms-Nord

Freitag, 26. Februar 2021, 19:00 Uhr, Zoom-Konferenz  

Aktuelle Mitteilungen

Kleidersammlung für Bethel

Vom 23. Februar - 1. März 2021 findet in der Evangelischen Kirchengemeinde Waldsolms-Nord wieder eine Kleidersammlung für Bethel statt. Die Abgabestellen für Ihre Kleiderspenden sind wie üblich im Ev. Gemeindehaus Griedelbach, in der Garage am Ev. Gemeindehaus Kröffelbach sowie im DGH Kraftsolms jeweils im Zeitraum von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Es können auch gerne die "blauen" Müllsäcke verwendet werden. Von der Nutzung der gelben Säcke bitten wir abzusehen, da diese zu schnell aufreißen. 
Für Ihre Hilfe bedanken wir uns an dieser Stelle recht herzlich!


Pfarrer Seuthe verlässt unsere beiden evangelischen Kirchengemeinden

Sicherlich haben es viele in der Zeitung gelesen: Sven Seuthe ist zum neuen Gemeindepfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Braunfels gewählt worden und wird dort zum 1. März seinen Dienst antreten. Sein letzter Arbeitstag bei uns war schon am 14. Februar, weil er zur Vorbereitung seines Umzugs den Rest des Monats Urlaub hat. Eine Verabschiedung im Rahmen eines Gottesdienstes kann es aufgrund der aktuellen Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie derzeit leider noch nicht geben. Wir hoffen aber, dass es im Sommer möglich sein wird. Weitere Informationen zum Weggang von Pfarrer Seuthe wird es demnächst im neuen Gemeindebrief und hier auf unserer Homepage geben.


Taufen

Wenn Sie den Wunsch haben ihr Kind taufen zu lassen, sprechen Sie uns gerne an. Wir bieten separate Taufgottesdienste im engsten Familienkreis an.


Gruppen, Kreise und Gemeindehäuser

Ständig verändert sich die Lage im Land. Daher muss immer für den Moment geschaut werden, was an Zusammenkünften und Aktivitäten für uns als evangelische Kirchengemeinden möglich sowie erlaubt ist und was nicht. Das betrifft natürlich auch die Nutzung unserer Gebäude durch andere Vereine oder für Vermietungen für private Feiern. Zur Zeit bleiben unsere evangelischen Gemeindehäuser noch für Feiern und größere Veranstaltungen geschlossen.

 

Aktuelle Erreichbarkeit

Unser evangelisches Gemeindebüro ist zurzeit nicht besetzt. Unsere Sekretärin ist im Home-Office tätig und dort für Sie zu unseren üblichen Sprechzeiten telefonisch unter 06085 - 23 30 erreichbar. Bitte melden Sie sich per Telefon oder E-Mail, wenn Sie Fragen haben. 

 Andacht

Liebe Schöffengrunder und Waldsolmser,

ein seltsames Jahr liegt hinter uns. Wahrscheinlich war es für viele auch ein seltsames Weihnachtsfest. Ich kann mir vorstellen, dass sich bei vielen nachdenkliche Fragen mit den Feiertagen verbunden haben. Während sich die einen trotz allem auf Weihnachten gefreut haben, gab es andere, die hätten dieses Mal auf die Feiertage am liebsten verzichtet. Gerade deshalb möchte ich in jedes Haus einen freundlichen Gruß senden.

Bei allen Diskussionen über Infektionszahlen und Maßnahmen soll der Sinn dieser Tage nicht auf der Strecke bleiben. Wir hören so viel übers Abstandhalten. Weihnachten feiern wir, weil Gott den Abstand zu uns in einem Kind überwunden hat und in die Welt gekommen ist.

Vorne auf unserem schriftlichen Weihnachtsgemeindebrief - der Ihnen allen von den Mitgliedern des Presbyteriums in den Briefkasten geworfen wurde - ist ein altes Gemälde abgedruckt. Rembrandt hat es gemalt, und in der Art, wie er die Szene an der Krippe darstellt, zeigt er etwas vom Sinn von Weihnachten.

Der Stall ist dunkel, aber in den finsteren Raum kommt warmes Licht. Die Lichtquelle ist das Kind in der Krippe. Die Hirten stehen im Licht an der Krippe, und man kann einige Gesichter erkennen. In den Zügen der Alten hat ein Leben voll Arbeit seine Spuren hinterlassen. Ein Kind steht da mit der schönen, offenen Neugier, die leider viel zu oft mit den Jahren verloren geht. Die Hirten stehen da im Licht, einige knien nieder und beten das Christkind an. Sie geben dem neu geborenen Heiland und Herrn die Ehre.

Die Hirten sind einfache Menschen, die hart arbeiten. Sie kommen mit ungewaschenen Händen und mit Kleidern, in denen Staub und Mühe vieler Tage stecken. So, wie sie da niederknien, liegt darin eine stille Würde. Diese Geste ist echt, keine Show, sie kommt aus tiefem Herzen. In dieser Haltung liegen Demut und Dankbarkeit.

Während ich das schreibe, denke ich an einige, die an Weihnachten jemanden vermisst haben. Ein Schatten der Einsamkeit lag für manche von uns über den Feiertagen. Mir macht Sorgen, wenn einige in unseren evangelischen Kirchengemeinden sich ausgerechnet an den Feiertagen allein gelassen gefühlt haben, und mir geht nach, dass sich einige im letzten Jahr am Sterbebett nicht richtig verabschieden konnten. Bei uns soll keiner denken müssen, er wäre mit all dem ganz alleine. Bevor Ihnen die Decke auf den Kopf fällt, rufen Sie mich kurz an. Ich telefoniere gerne, und man darf mich auch ohne Probleme anrufen.

Licht im Dunkeln und Würde im Leben, Rembrandt hat etwas davon auf seinem Bild von dem Stall mit dem Jesuskind sichtbar gemacht. Das ist mir wichtig. Es war vielleicht ein seltsames Weihnachten dieses Mal. Die Tage waren stiller als in den letzten Jahren. Aber Weihnachten ist nicht ausgefallen. Ich wünsche Ihnen um so mehr, dass es erfüllte Tage für Sie und Ihre Familie waren.

Einen gesegneten Start in's neue Jahr!

Pfarrer Dr. Hartmut Sitzler